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PIV-PostAusgabe 5 / Juni 2011Liebe Mitglieder, liebe Gäste Für alle, die nicht dabei sein konnten, oder die Interesse an den Aktivitäten unseres e.V. haben, stellen wir Ihnen den Text des Rechenschaftsberichts 2010/2011 zur Verfügung. Vorgestellt wurde er anlässlich der Mitgliederversammlung am 6.Juni 2011. Rechenschaftsbericht PiV e.V. für Mai 2010 bis Mai 2011Zu Beginn meines Rechenschaftsberichtes möchte ich insbesondere Frau Roters danken für ihre Hilfe und Unterstützung. Frau Roters hat zwischenzeitlich alle Einrichtungen des Diakonischen Werks besucht und sich ein eigenes Bild von unserer Arbeit machen können. Unser Verein hat durch ihre Schirmherrschaft sehr gewonnen. Frau Roters hat familiäre und private Kontakte, die für uns und die Kinder, die wir vertreten, sehr hilfreich sind. Darüber wird später noch mehr zu berichten sein. Als ersten Punkt meines Rechenschaftsberichtes werde ich mit einem Rückblick auf das Projekt „Keine Angst vor großen Tieren“ starten. Sie entsinnen sich vielleicht, wir hatten im vergangenen Jahr für jede Einrichtung einen Betrag von 1.500 Euro ausgelobt mit der Auflage Angebote im Bereich „Kontakt zu Tieren“ dafür durchzuführen. Dieses Projekt wurde im Januar 2011 abgeschlossen. Es gab sehr unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema, ebenso unterschiedlich waren auch die Aktionen, die durchgeführt wurden. Einige Ergebnisse können Sie auf unserer Internetseite nachlesen. Wir machten die Erfahrung, dass es nicht ausreicht nur Geld zur Verfügung zu stellen, genauso wichtig ist, Hilfen bei der Planung und Durchführung der Projekte anzubieten. Das heißt konkret, dass wir in Zukunft solche Projekte anschieben möchten, die durch eine andere Institution, einen anderen Verein oder eine/n Koordinatoren/-in koordiniert und durchgeführt werden. Der Aspekt der Förderung der Kinder ist zwar der wichtigste, doch die Entlastung der MitarbeiterInnen und der Leitung erscheint uns genauso Unterstützens wert. Die Ressourcen in den Einrichtungen sind meiner eigenen Erfahrung nach nicht so, dass eine Mitarbeiterin zur Planung und Durchführung eines Projektes abgestellt werden kann. Wichtiger erscheint mir, das die Kita Raum, Zeit, motivierte Kinder und verantwortungsbewusste Erzieherinnen zur Verfügung stellt und die Impulse, die durch die ÜbungsleiterInnen gesetzt werden aufgreift, damit die Nachhaltigkeit des Angebotes gesichert wird. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die teilnehmenden Mitarbeiterinnen eine „Fortbildung“ erhalten, sehr praxisnahe und motivierend, selbst auf diesem Gebiet tätig zu werden. In diesem Sinne bewährt sich auch unser neues Projekt „Kita macht Musik“. Inhaltlich wird Frau Nordhoff-Hintze später darauf eingehen, jetzt nur soviel: Die Dozentinnen der Rheinischen Musikschule sind sehr begeistert aufgenommen worden, sowohl von den Kindern wie auch von den Erzieher/-innen. Die Spezialistinnen für Musik entzaubern die Vorstellungen darüber, wie schwierig es ist, im Bereich Rhythmik bzw. Musik zu arbeiten. Mit einfachen Mitteln kann viel Freude und Motivation bei unseren Kindern bewirkt werden. Ich möchte darüber berichten, dass unser Projekt ohne die Damen der Service-Clubs Köln nicht oder zumindest nicht in dieser Form zustande gekommen wäre. Die Mitglieder der verschiedenen Clubs haben eine großartige Leistung vollbracht. Am Ende des Jahres 2010 konnten sie uns über 20.000 Euro zur Verfügung stellen. Sie richteten ein Golfturnier aus, eine exklusive Führung durch das neue Völkerkundemuseum am Neumarkt, einen adventlichen Liederabend im Haus der Freimaurer, eine Einpackaktion bei Ikea, es wurde ein eigenes Parfüm kreiert. Alle Einnahmen dieser Veranstaltungen wurden an unseren Verein weitergereicht. Und diese Spenden sind ausschließlich für das Projekt „Kita macht Musik“ bestimmt. Dabei gab es einige Termine für uns Vorstandsmitglieder. Nicht nur, dass wir an einigen Veranstaltungen der Frauenclubs teilgenahmen, wir waren auch in die Vorbereitung der Präsentation des Projekts beim Neujahrsempfang der Inner Wheeler eingebunden. Es gab Treffen mit Frau Neumann, der verantwortlichen Fachdienstleiterin bei der Rheinischen Musikschule. Mit ihr arbeiten wir gut zusammen, sie hat sich gerne auf die Kooperation mit PiV eingelassen und phantastische Ideen, was mögliche musikalische Projekte angeht. Von dieser Stelle ein herzlicher Dank für das Engagement von Frau Neumann! Es gab weitere Spender und Spenderinnen, die wichtigsten möchte ich Ihnen nennen. Dr. Karen und Dr. Günter Lill haben uns auch im vergangenen Jahr wieder mit einer großzügigen Spende in Höhe von 4.000 Euro unterstützt. Die Kreissparkasse hat uns eine Spende über 1.000 Euro für das laufende Projekt zur Verfügung gestellt. Von der Firma Siemens Niederlassung Köln erhielten wir 3.000 € für unsere laufenden Projekte. Nicht zu vergessen alle weiteren Menschen, die PiV größere und kleinere Spenden zur Verfügung gestellt haben. Dafür sage ich herzlichen Dank!! Als Reaktion auf Berichte verschiedener Erzieherinnen über fehlende Winterbekleidung haben wir jeder Einrichtung 200 Euro für Wäsche zur Verfügung gestellt. Dieses Geld konnte für Handschuhe, Mützen, Schals usw. ausgegeben werden, kann aber auch für Unterwäsche oder andere Kleidung genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verbesserung unseres Internetauftritts. Da unser Sachverstand nicht groß genug ist, eine Homepage technisch gut aufzubauen, haben wir einen Spezialisten dafür gewonnen, der den Internetauftritt verbessert hat und auch weiterhin pflegt. Ich hoffe, dass Ihnen diese Veränderung bereits aufgefallen ist. Aber das wird nicht die Endfassung unserer Homepage sein! Frau Roters hat angeboten, die PiV-Seite von einer professionellen Firma konzipieren zu lassen. Dieses Angebot nehmen wir natürlich gerne an, zumal es mit keinen Kosten für PiV verbunden ist. Also wir warten alle ganz gespannt, was da auf uns zukommt. Schauen Sie immer mal wieder bei www.paenz-im-veedel.de vorbei. Ansonsten haben wir uns Gedanken darüber gemacht, welche wirksamen Maßnahmen wir starten können, um Mitglieder und Spender zu werben. Herausgekommen sind dabei drei Maßnahmen:
Damit komme ich zum letzten Punkt meines Rechenschaftsberichtes: Die Anzahl der Mitglieder beträgt zur zeit 30, Kündigungen gab es keine, 3 Neueintritte. Über die erfreuliche Entwicklung der Finanzen wird anschließend Herr Schmidt als unser Kassenwart berichten Noch ein Wort in eigener Sache. Ich bin seit der Gründung des Vereins der 1.Vorsitzende. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das Sie mir entgegenbrachten, und hoffe alles zum Wohle unseres Vereins getan zu haben. Ich habe mich entschlossen bei der Neuwahl nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren. Es gibt einfach zu viel andere Baustellen in der eigenen Kita und ich werde auch nicht jünger. Ich schlage als meine Nachfolgerin die bisherige stellvertretende Vorsitzende Frau Nordhoff-Hintze vor. Zur Neuwahl kommen wir unter Punkt 5 der Tagesordnung. Ich will gerne weiter in unserem Förderverein mitwirken und stelle mich – sofern ich gewählt werde – als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Falls es Ihrerseits Fragen zum Rechenschaftsbericht gibt, ist es jetzt an der Zeit sie zu stellen. Gerhard Müllner, im Juni 2011 ![]() |
